


Depression, Burn out
Depressive Stimmung, depressive Symptome, Depression
Traurige Stimmung, Antriebslosigkeit, Gefühl der Hoffnungslosigkeit (Anhedonie) entsprechen den Haupt- oder Grundsymptomen der Depression als Krankheit, die sich oftmals über einen langen Zeitraum hinweg entwickelt.
Depressive Stimmung als Reaktion auf ein akutes Ereignis oder als Konsequenz auf ein längere Zeit anhaltendes Problem, Belastungen, Konflikte kann oftmals mit der eigenen psychischen Selbststeuerung bewältigt werden, vor allem, wenn es Unterstützung, Geborgenheit und Gratifikation im familiären Umfeld gibt. Bestehen gerade dort die Probleme und Konflikte, erscheint es schon schwieriger.
Entwickelt sich das Vollbild einer Depression wird nur eine psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung helfen, die früh genug begonnen auch im ambulanten Bereich ohne Krankenhausaufenthalt durchgeführt werden kann.
Probleme, Konflikte, fehlende Gratifikation, Frustration, Sich-Verausgaben, Überbelastungen können zu körperlichen Symptomen oder Erkrankungen führen (Bluthochdruck, Magen- Darmbeschwerden, Kopfschmerzen, Rückenschmerzen) aber auch zu psychischen Symptomen der chronischen Erschöpfung, die körperlich und seelisch gespürt und erlebt wird. Dafür steht vor allem das so genannte Burn-out Syndrom. „Ausgebrannt“ sein setzt voraus, dass man sich vorher auch sehr eingesetzt hat, das Feuer der Begeisterung des Einsatzes des Erfolges gebrannt hat. Umso mehr kann jede Enttäuschung, jeder immer auch mögliche Misserfolg (Nichtbeförderung, Verlust der Position oder Arbeitsplatz) zum ausgebrannt sein führen, Burnout. Hierbei ist neben der Behandlung der Symptome auch ein berufsbezogenes Coaching notwendig.
Als Psychotherapeutin und Psychiaterin kann ich Ihnen helfen, die Symptome der Depression oder berufsbezogen ein beginnendes oder vorhandenes Burn-out zu überwinden.
Hierzu habe ich additiv eine Ausbildung in psychoanalytischer Organisationsentwicklung, Personalberatung und Coaching abgeschlossen.
Schmerzsyndrome
Klinisch und wissenschaftlich habe ich mich 8 Jahre lang auf Schmerzsyndrome in der Gynäkologie spezialisiert und hierzu meine Habilitationsschrift verfasst.
Chronische Unterbauchschmerzen, Vulvodynie (Schmerzen im Bereich der Schamlippen, Scheide) und Bauchschmerzen bei Endometriose, Verwachsungen und anderen Erkrankungen sind einer der häufigsten Symptome, die in die Diagnostik und Behandlung der Gynäkologie führen. Während man vor Jahren entweder von psychischen Ursachen oder organischen Ursachen für Beschwerden sprach, ist heutzutage klar, dass es sich um einen sowohl als auch Zusammenhang handelt. Regelmäßig starke Schmerzen bei der Monatsblutung zu haben oder beim Geschlechtsverkehr, erhebliche Belastung und Minderung der Lebensqualität dabei zu erleiden, das hat natürlich auch psychische Konsequenzen. Insofern ist eine psychosomatisch orientierte Behandlung innerhalb der Frauenheilkunde notwendig.
Als Frauenärztin und Psychotherapeutin habe ich mich im Rahmen meiner Tätigkeit an der Universitäts-Frauenklinik Düsseldorf (1993 bis 2002) auf die Behandlung von Schmerzsyndromen mit interdisziplinärem Ansatz spezialisiert.